Freiwillige Krankenversicherung

Die BKK der Deutschen Bank bietet Personen, welche weder versicherungspflichtig sind, noch einen Anspruch auf eine beitragsfreie Familienversicherung haben, die Möglichkeit einer exklusiven Kranken- und Pflegeversicherung. Mit diesem Versicherungsschutz genießen Sie die gleichen Vorteile und Leistungen wie alle anderen Mitglieder der BKK.

Damit Sie unser Angebot besser kennen lernen, finden Sie im Folgenden detaillierte Informationen und die wichtigsten Aspekte zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung.


Mitgliedschaft: Voraussetzungen
Die freiwillige Versicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung ist möglich, wenn unmittelbar zuvor eine Mitgliedschaft oder eine Familienversicherung in der BKK der Deutschen Bank bestand oder der Ehegatte in der BKK versichert ist.

Zusätzlich sind bestimmte Vorversicherungszeiten zu erfüllen. Sie müssen vor Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft ununterbrochen mindestens 12 Monate oder in den letzten 5 Jahren mindestens 24 Monate bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert gewesen sein. Angerechnet werden Zeiten der eigenen Mitgliedschaft und der Familienversicherung.

Wenn Sie die bisherige Pflichtversicherung als freiwilliges Mitglied fortsetzen möchten, teilen Sie dies der BKK bitte innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung Ihrer bisherigen Versicherung schriftlich mit. Wird diese Frist versäumt, besteht keine Möglichkeit mehr, sich im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig weiter zu versichern. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall schnellstmöglich mit uns in Verbindung.


Beitragssatz
Die von der BKK der Deutschen Bank angebotene Versicherung beinhaltet keinen Krankengeldanspruch. Daher gilt grundsätzlich der ermäßigte Beitragssatz der BKK in Höhe von 14,70 %. Für gesetzliche Renten und Versorgungsbezüge (z.B. Betriebsrenten) gilt der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 15,30 %.

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt grundsätzlich 2,35 % bzw. 2,60 % für Kinderlose.


Beitragspflichtige Einnahmen
Die Beitragsberechnung richtet sich nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mitglieds (§ 240 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch V), sie ist nur zum Teil an das Einkommensteuerrecht angelehnt.

Neben den Einnahmen aus einer nebenberuflich ausgeübten selbstständigen Tätigkeit sind auch sonstige Einnahmen (z.B. aus Kapitalvermögen, Vermietung oder Verpachtung, Unterhaltszahlungen, Renten, Versorgungsbezüge) bei der Beitragsbemessung zu berücksichtigen. 

Ist Ihr Ehegatte privat versichert, findet ein Vergleich zwischen Ihren Einnahmen und denen Ihres Ehegatten statt. Bitte setzen Sie sich dann mit uns in Verbindung, damit wir Ihnen Ihre individuelle Beitragszahlung berechnen können.


Beitragshöhe
Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestbemessungsgrundlage beträgt 968,33 EUR und gilt auch dann, wenn die monatlichen Einkünfte insgesamt unter dieser Grenze liegen. Daraus ergibt sich ein Mindestbeitrag von 142,35 EUR zur Krankenversicherung und von 22,76 EUR (bzw. 25,18 EUR für Kinderlose) zur Pflegeversicherung.

Des Weiteren werden die Beiträge höchstens von der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze (in 2016 = 4.237,50 EUR) berechnet. Der Höchstbeitrag beträgt bei ausschließlicher Anwendung des ermäßigten Beitragssatzes demzufolge 622,91 EUR zur Krankenversicherung und 99,58 EUR (bzw. 110,18 EUR für Kinderlose) zur Pflegeversicherung.

Falls sich Ihre Einnahmen im Laufe des Jahres verändern, informieren Sie uns bitte kurzfristig schriftlich, damit eine Neuberechnung erfolgen kann. 


Merkmale der nebenberuflich selbstständigen Tätigkeit
Als nebenberuflich wird eine selbstständige Tätigkeit dann ausgeübt, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: 

  1. Die nebenberufliche Selbstständigkeit umfasst bis zu 20 Stunden pro Woche und das Einkommen hieraus übersteigt nicht  monatlich die Summe von 2.178,75 EUR (75 % der monatlichen Bezugsgröße).
  2. Die nebenberufliche Selbstständigkeit umfasst mehr als 20 Stunden und bis zu 30 Stunden pro Woche und das Einkommen hieraus übersteigt nicht  monatlich die Summe von 1.452,50 EUR (50 % der monatlichen Bezugsgröße).
  3. Die nebenberufliche Selbstständigkeit umfasst mehr als 30 Stunden pro Woche und das Einkommen hieraus übersteigt nicht monatlich die Summe von 726,25 EUR (25 % der monatlichen Bezugsgröße).
  4. Das Arbeitseinkommen aus der selbständigen Tätigkeit ist NICHT die Haupteinnahmequelle zur Bestreitung des Lebensunterhaltes.
  5. Es wird kein Gründungszuschuss durch die Agentur für Arbeit gewährt.

Sofern eine eindeutige Abgrenzung nicht möglich ist, wird die Beurteilung im Rahmen einer Gesamtschau vorgenommen.

Noch Fragen?
Wir beraten Sie gerne individuell und persönlich. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihren Kundenbetreuer aus dem Bereich Beiträge und Versicherung.

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